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Behandlung von Hüftfrakturen und Osteoporose

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Was ist eine Hüftfraktur?

Eine Hüftfraktur ist ein teilweiser oder vollständiger Bruch im oberen Bereich des Oberschenkelknochens (Femur), dem Knochen, der einen Teil des Hüftgelenks bildet. Bei den meisten Hüftfrakturen ist der Hals des Oberschenkelknochens betroffen (in dem Bereich unterhalb des Kugelkopfes, der sich in die Hüftpfanne einpasst), während der Rest im intertrochantären Bereich auftritt, (dem äußeren Teil des oberen Oberschenkelknochens).

Wodurch entstehen Hüftfrakturen?

Alter, Krankheit und Geschlecht erhöhen das Risiko einer Hüftfraktur. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko erheblich und verdoppelt sich dann sogar alle fünf bis sechs Jahre. Weltweit treten jedes Jahr ca. 1,6 Millionen Hüftfrakturen auf.1

Knochen werden mit dem Alter schwächer, vor allem bei Frauen. Es wird geschätzt, dass weltweit mehr als 200 Millionen Frauen an Osteoporose leiden, einer Krankheit, die Knochen zerbrechlich werden lässt und Brüche fördert. Bei Osteoporose ist das Risiko von Knochenbrüchen bei Stürzen maßgeblich erhöht. Stürze sind für 90% aller Hüftfrakturen verantwortlich.

Frauen haben im Vergleich zu Männern sogar ein zwei- bis dreimal höheres Risiko, eine Hüftfraktur zu erleiden. Das Risiko für Frauen, die 173 cm oder größer sind, ist doppelt so hoch wie für Frauen, die unter 157 cm groß sind.2

Hüftfrakturen mit Operation

Fast immer ist eine sofortige Operation angeraten. Die Art der Operation hängt von der Art der Fraktur ab.

Wenn sich der Bruch im Schenkelhals des Oberschenkelknochens befindet, können die gebrochenen Enden manchmal neu ausgerichtet und mithilfe einer Innenfixierung aneinander befestigt werden. Frakturen über dem Oberschenkelhals , bei denen die Blutversorgung zum Femurkopf unterbrochen wird, können letzten Endes zu einer avaskulären Nekrose führen. Deshalb halten viele Ärzte eine Hüfttotalprothese für die bessere Lösung.

Wenn sich der Bruch im Bereich über dem äußeren Teil des oberen Oberschenkelknochens befindet (im intertrochantären Bereich), der eine gute Blutversorgung gewährleistet, kann dieser in der Regel erfolgreich mit einer Innenfixierung behoben werden (siehe unten).

Innenfixierung

Patienten mit einer Hüftfraktur und guter Knochenqualität, bei denen die Blutzufuhr zum Oberschenkelknochen gewährleistet ist, eignen sich gut für die Behandlung mit der so genannten Innenfixierung. Bei dieser Operation werden die gebrochenen Enden des Knochens gerichtet und mit kleinen Metallvorrichtungen befestigt. Durch das Ausrichten der gebrochenen Stücke des Oberschenkelknochens heilt die Fraktur schneller als ohne Eingriff.

Bei Patienten, deren Knochen durch Osteoporose geschwächt sind, gilt total hip replacement oftmals als Behandlung erster Wahl.

 Literaturverzeichnis:

 

  1. Facts and statistics about osteoporosis and its impact [Internet]. International Osteoporosis Foundation [aktualisiert Jan. 2011; zitiert 16. Nov. 2011]. Nachzulesen auf: http://iofbonehealth.org/facts-and-statistics.html.
  2. Falls and Hip Fractures [Internet]. American Academy of Orthopaedic Surgeons; Juli 2007 [zitiert 16. Nov. 2011]. Nachzulesen auf: http://orthoinfo.aaos.org/topic.cfm?topic=A00121

 

 

Last Updated: 10 December,2012                                            © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0