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Oberschenkelhalsbruch

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Ein gesunder Oberschenkelknochen ist sehr kräftig und bricht erst, wenn er massiven Kräften ausgesetzt wird. Bei jüngeren Menschen beobachtet man Brüche oder Frakturen des Schenkelhalses daher nur selten, am ehesten bei jungen Männern nach schweren Sport- oder Autounfällen. Bei alten Menschen steigt die Zahl der Schenkelhalsbrüche dagegen dramatisch an.

Die Gründe dafür sind die sich mit dem Alter verschlechternde Knochenqualität und die überdurchschnittliche Häufigkeit von Stürzen bei älteren Menschen. Frauen sind von Knochenabbau (Osteoporose) wesentlich häufiger betroffen als Männer, da hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren eine zusätzliche Rolle spielen. Die Abnahme der Knochendichte und -masse macht den Knochen anfällig für Frakturen: Ein einfacher Sturz im Haushalt kann bereits einen Schenkelhalsbruch nach sich ziehen.

Schenkelhalsbrüche sind Notfälle, die in der Regel innerhalb weniger Stunden chirurgisch versorgt werden müssen, da sonst die Gefahr einer Hüftkopfnekrose

droht: Sie tritt auf, wenn bei dem Bruch Blutgefäße verletzt werden, die den Hüftkopf versorgen. Es kommt zu einer Minderdurchblutung von Teilen des Hüftkopfs, die als Folge absterben können. Die gelenkerhaltende operative Versorgung des Bruches erfolgt mithilfe von Schrauben und Metallplatten; das Gelenk kann danach zunächst nicht belastet werden.

Bei Patienten nach dem 65. Lebensjahr wird daher zumeist eine künstliche Hüfte eingesetzt. Der Patient kann schnell wieder mobilisiert werden, was Komplikationen wie Blutgerinnseln oder einer Lungenentzündung vorbeugt

 

Last Updated: 24 May,2013                                                © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0