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Die Wahl der richtigen Hüftendoprothese

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Bei der Wahl der Prothese und der Art der Verankerung berücksichtigt der Arzt verschiedene Faktoren: Ihr Alter und Geschlecht, Ihre Knochenbeschaffenheit, Ihren Gesundheitszustand oder Ihre körperliche Aktivität. Dabei kann er auf eine Vielzahl innovativer und bewährter Prothesen zurückgreifen, die teilweise schon seit Jahrzehnten im Einsatz sind und gute langfristige Studienergebnisse vorweisen können.

Der Chirurg wird versuchen, bei dem Eingriff nur so wenig Ihres Knochens abzutragen wie nötig und so viel wie möglich zu erhalten. Sollte es nötig sein eine Prothese später zu wechseln, findet der Operateur unter Umständen bessere Bedingungen für das Wechselimplantat vor. Der Oberflächenersatz und Kurzschäfte gelten hierbei beispielsweise als besonders knochenschonend.

Worauf sollte ich als Patient achten?

Unabhängig davon, ob es sich um eine zementierte oder zementfreie Endoprothese handelt - auf die Qualität kommt es an. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Endoprothese für Sie am besten geeignet ist. Relevante Kriterien können sein:

Handelt es sich um ein langjährig bewährtes Implantat oder ein innovatives Produkt? Gibt es Nachweise für die Qualität, erste Studiendaten oder gegebenenfalls Langzeituntersuchungen? Wenn es sich um ein innovatives Produkt handelt: Welche Vorteile bietet es gegenüber bewährten Produkten? Ist es ein Originalprodukt eines namhaften Orthopädie-Unternehmens mit nachgewiesener Qualität? Welche Operationsmethoden werden angewandt - welche kommen für Sie in Frage?

Folgende Implantat-Arten stehen dem Operateur unter anderem zur Verfügung:

Primärimplantat

 
  • Als Primäreingriff wird die Implantation eines Hüftschafts und einer Hüftpfanne bezeichnet, die das natürliche Gelenk ersetzt. Man spricht dabei von einer Hüft-Totalendoprothese oder Hüft-TEP.
  • Der Hüftschaft wird in den Knochen einzementiert oder eingepresst. Die Hüftpfanne wird in das Becken entweder einzementiert, eingeschraubt oder eingepresst.
  • Auf den Schaft wird ein Kugelkopf gesetzt, der in der Hüftpfanne gleitet.

Kurzschaftendoprothese

Eine Kurzschaftendoprothese ist etwa um zwei Drittel kürzer, als ein herkömmliches Implantat. Der Arzt muss während der Operation weniger tief in den Oberschenkelknochen bohren und der Knochenverlust fällt dadurch geringer aus, was für einen späteren Wechseleingriff von Vorteil sein kann. Daher eignet sich ein Kurzschaft besonders für jüngere Patienten.

Als Klassiker unter den Kurzschaftprothesen gilt der in der weltbekannten Mayo-Klinik (USA) entwickelte Mayo® Hüftschaft. Der vor über 20 Jahren entwickelte Schaft lässt sich gut mithilfe minimalinvasiver Operationsverfahren implantieren, was zusätzlich zum Knochen auch die ihn umgebenden Weichteile schont.

 

Revisionsimplantat

Das Revisionsimplantat ersetzt in der Regel eine bereits implantierte Prothese.

Revisionsimplantate kommen bei Wechseleingriffen oder bei sehr stark geschädigter Knochensubstanz zum Beispiel durch Knochenkrebs zum Einsatz.

Nachdem das primäre Implantat aus dem Knochen entfernt wurde, nimmt das Revisionsimplantat seinen Platz ein. Dafür muss der Schaft bisweilen tiefer in den Knochen eingebracht werden und die Pfanne zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten bieten.

 

 

Last Updated: 10 December,2012                                            © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0