Ein Hüftschaft fast wie nach Maß

Fitmore® Schaft ermöglicht individuellere Versorgung von Hüftpatienten

Der Hüftgelenkersatz gilt als eine der erfolgreichsten Operationsmethoden überhaupt – über 200.000 künstliche Hüften* wurden letztes Jahr allein in Deutschland implantiert. Lässt sich das beachtliche Niveau, das beim Hüftgelenkersatz heutzutage herrscht, überhaupt noch steigern? Ja, denn je genauer die ursprünglichen anatomischen Verhältnisse rekonstruiert werden können, desto besser ist in der Regel auch das Ergebnis für den Patienten. Mit dem neuen Fitmore Schaft wurde ein Implantat entwickelt, mit dem der Arzt die individuelle Anatomie noch exakter als bisher wiederherstellen und eine bessere Gelenkfunktion erreichen kann.

Ein künstliches Hüftgelenk ist tagtäglich enormen Belastungen ausgesetzt: Schon beim langsamen Gehen lastet das Dreifache des Körpergewichts darauf, beim schnellen Gehen sogar das Siebenfache. Auch deshalb ist es besonders wichtig, die ursprünglichen Verhältnisse im Gelenk mit einem Implantat so gut wie möglich zu rekonstruieren. So lassen sich Bewegungseinschränkungen und ein früher Verschleiß eher vermeiden. Gleichzeitig können die Patienten dadurch ihre Beweglichkeit zurück erlangen und wieder mobil und aktiv sein.

Ein Implantat für nahezu jede Anatomie

Der Fitmore Hüftschaft ist unter anderem in zahlreichen verschiedenen Größen verfügbar, aus denen der Operateur die jeweils individuell am besten geeignete auswählen kann. Unter den 56 Varianten findet sich für nahezu jeden Patienten ein passender Schaft. Auch für Sonderfälle wie extreme X- oder O-Beine, für die bisweilen Spezialprothesen nötig waren, kann er in der Regel eingesetzt werden. Die gebogene Form des Fitmore Schafts orientiert sich an der natürlichen Krümmung des oberen Oberschenkelknochens und sorgt zum einen dafür, dass er sich stabil im Knochen verankert. Zum anderen kann so die Krafteinleitung bei Belastung ähnlich wie beim natürlichen Gelenk erfolgen. Bereits das Röntgenbild zeigt, dass der Schaft sich der Kontur des Markraumes anpasst.

Patientenfreundliche Versorgung dank optimierter Passform

Der kurze Schaft bietet dank seiner Krümmung noch weitere Vorteile: Er kann besonders knochen- und weichteilschonend implantiert werden. Teile des Oberschenkelknochens können anders als bei herkömmlichen Prothesen erhalten bleiben, was für eine spätere Wechseloperation vorteilhaft sein kann. Zudem kann der Schaft minimal invasiv implantiert werden: Dabei bahnt sich der Operateur den Weg zum Gelenk durch sparsame Einschnitte, was Muskeln und umliegendes Gewebe schont. Die Patienten verlieren dadurch in der Regel weniger Blut und haben nach dem Eingriff weniger Schmerzen und eine schnellere Wiederherstellung der Muskelfunktion als bei Standardverfahren.

Mit seiner Größenvielfalt und der neuen Passform legt der Fitmore Schaft die Grundlage für eine noch individuellere Versorgung von Hüftpatienten. Denn auch beim Hüftgelenkersatz trifft die Alltagsweisheit zu: Was besser passt, funktioniert in der Regel auch besser.


Mehr Information unter der Patientenhotline 0180 / 200 3 111 (0,06 €/Min.) oder unter www.besserpasser.de


*Nach den statistischen Angaben der im Jahr 2008 im BVMed Bundesverband Medizintechnologie e. V. vertretenen Unternehmen
(Die BQS berücksichtigt in ihren Reporten zu Erstimplantationen von Knie und Hüfte keine Sonderprothesen oder frakturbedingten Erstimplantationen, weshalb die Zahlen von denen des BVMed nach unten abweichen.)