Your web browser is out of date. For the best experience on Zimmer websites please upgrade to the latest version of Internet Explorer, Chrome, or Firefox.

Zimmer, Inc.

Umgang mit der Belastung, wenn Sie einen anderen Menschen pflegen

managing-your-own-stress-banner

Für viele Pflegekräfte gehört Stress zum Alltag. Die Patientenpflege fordert meist viel Zeit, Aufwand und Arbeit. Viele Pflegekräfte haben Mühe, einen Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben zu finden, wenn sie einer Vollzeittätigkeit nachgehen und gleichzeitig Kinder haben.

Ständiger Stress kann zu einem „Burnout“ und zu Gesundheitsproblemen führen. Außerdem haben Pflegekräfte von Zeit zu Zeit mit Schuldgefühlen, Frustration und Wut zu kämpfen. Das Ausmaß Ihrer Stressbelastung hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen1:

  • Die Tatsache, ob Sie freiwillig pflegen : Wenn Sie das Gefühl haben, keine Wahl zu haben, wenn es darum geht, die Verantwortung zu übernehmen, ist das Risiko hoch, dass Sie an Überforderung, Stress und Verstimmungen leiden werden.
  • Ihre Beziehung zum Pflegebedürftigen : Manchmal pflegen Menschen eine andere Person in der Hoffung, eine Beziehung verbessern zu können. Wenn die gewünschte Wirkung nicht eintritt, verspüren Sie womöglich Bedauern und Entmutigung.
  • Ihre Stressbewältigung : Die Tatsche, wie gut Sie in der Vergangenheit mit Stress umgehen konnten, wird zeigen, wie Sie jetzt mit der Situation zurechtkommen werden. Ermitteln Sie Ihre aktuellen Stärken, um darauf bauen zu können.
  • Ihre Pflegesituation : Einige Pflegesituationen sind belastender als andere. Zum Beispiel ist die Pflege einer demenzkranken Person oft belastender als die Pflege einer körperlich eingeschränkten Person.
  • Die Tatsache, ob Sie Unterstützung bekommen : Finden Sie heraus, wer Ihnen helfen könnte.

Wege zur Stressbewältigung:

  • Erkennen Sie Warnzeichen frühzeitig : Dazu können Reizbarkeit, Schlafstörungen und Vergesslichkeit gehören. Erkennen Sie Warnzeichen und nehmen Sie Änderungen vor. Warten Sie nicht, bis Sie völlig überfordert sind.
  • Ermitteln Sie die Ursachen von Stress : Fragen Sie sich: „Was verursacht Stress in meinem Leben?“ Zu den Ursachen von Stress gehören zu viel Arbeit, Unstimmigkeiten in der Familie, das Gefühl der Unzulänglichkeit, die Unfähigkeit, nein zu sagen.
  • Ermitteln Sie, was Sie ändern können und was nicht : Denken Sie daran: Wir können nur uns selbst ändern. Wir können nicht andere Menschen ändern.
  • Handeln Sie : Bauen Sie Stress ab. Das gibt Ihnen wieder das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Zum Stressabbau dienen ganz einfache Dinge, wie Spazieren gehen oder andere sportliche Aktivitäten, Gartenarbeit, Meditation oder mit einer/m Freund(in) einen Kaffee trinken gehen. Finden Sie heraus, wie Sie am besten Stress abbauen können.

Literaturverzeichnis:

  1. Zimmer. Data on file.

 

 

Last Updated: 10 December,2012                                           © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0