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Der Ablauf einer Kniegelenk-Operation

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Eine Kniegelenksoperation folgt in der Regel einem klar strukturierten Ablauf.

Abb. a) Vorbereitung von Oberschenkel und Schienbeinkopf

Der Ersatz eines verschlissenen Gelenks gegen ein künstliches (Primärimplantation) dauert in der Regel ein bis zwei Stunden und folgt einem festen Ablauf, unabhängig davon, ob die Gelenkkomponenten zementiert oder ohne Zement eingesetzt werden. Neben herkömmlichen Operationsmethoden kann ein künstliches Kniegelenk auch minimalinvasiv eingesetzt werden, was eine größere Schonung der Weichteile wie Muskeln und Sehnen erlaubt.

Zunächst wird das Kniegelenk freigelegt. Anschließend entfernt der Operateur die zerstörten Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkel, etwaig verbliebene Meniskusreste und eventuell gereizte Schleimhaut.

Mithilfe spezieller Schablonen und Fräsen werden der Ober- und Unterschenkelknochen dann präzise für die Implantation des neuen Kniegelenks vorbereitet (Abb. a).

Bevor das eigentliche Implantat im Knochen verankert wird, prüft der Arzt mit einem Probeimplantat Sitz, Größe, Stabilität und Bewegungsspielraum. Anschließend erfolgt die endgültige Implantation (Abb. b).

Zuletzt befestigt der Operateur einen Polyethyleneinsatz auf die Tibia-Komponente oder Tibiaplatte. Er dient als Gleitfläche zwischen Femur- und Tibiakomponente. Je nach Ausmaß der Knorpelschädigung muss gegebenenfalls auch die Rückseite der Kniescheibe ersetzt werden (Abb. c). Nach einer abschließenden Funktions- und Beweglichkeitsprüfung wird das neue Gelenk endgültig fixiert, die Wunde verschlossen und ein Kompressionsverband angelegt.

 

 

Die Operationswunde

Mithilfe von Drainageschläuchen wird Wundsekret aus der Wunde abgeleitet, nach ein bis zwei Tagen könne die Schläuche dann meist schon entfernt werden. Gegen den Wundschmerz erhalten Sie entsprechende Medikamente. Die Fäden werden nach etwa zehn bis zwölf Tagen gezogen.

 

 

Vorbeugung von Blutgerinnseln

Um den so genannten Thrombosen vorzubeugen, erhalten Sie vom Krankenhaus spezielle Strümpfe und blutverdünnende Medikamente. Sie sollten die Strümpfe so lange tragen, wie es der Arzt empfiehlt und sie nur zum Duschen oder Waschen ablegen.

 

 

Last Updated: 18 September,2013© 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0