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Operative Behandlung von Knieschmerzen

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In vielen Fällen kann eine Operation bei der Minimierung oder Beseitigung von Knieschmerzen helfen, wenn andere Behandlungsmethoden versagt haben. Durch ständige Weiterentwicklungen stehen heute weniger invasive Operationsmethoden zur Verfügung. Diese minimal invasiven Verfahren revolutionieren die Art und Weise, wie Patienten die Operation erleben und wie schnell sie sich von dieser erholen. Diese Verfahren führen häufig zu geringeren Schmerzen nach der Operation, zu einer schnelleren Genesung und zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt.

Arthroskopie

Häufig wird als erste operative Behandlung bei einer Knie-Osteoarthritis eine Arthroskopie durchgeführt, ein Verfahren, das für die Erkennung, Diagnose und Behandlung von Problemen innerhalb des Gelenks eingesetzt wird. Im Rahmen einer Arthroskopie wird in der Regel eine kleine Kamera in das Knie eingeführt und anschließend werden alle erkennbaren Probleme behandelt. Zu den häufigsten Verfahren, die während einer Arthroskopie durchgeführt werden, gehören:

  • Versäubern des beschädigten Knorpelgewebes
  • Entfernen losen Materials im Knie (Debridement)
  • Spülen der Innenseite des Knies (Lavage)
  • Korrektur defekter Gelenkknorpel mithilfe eines Transplantats
  • Entfernen/Korrigieren eines gerissenen Meniskus (Knorpel) oder Nachbildung eines beschädigten Bands.

Osteomie

Diese Art der Knieoperation umfasst eine Umstrukturierung der Knochen, um die Belastung vom kranken Gewebe auf das gesunde Gewebe zu verlagern.

Teilweiser Kniegelenkersatz

Bei einer Kniegelenkersatzoperation werden die beschädigten Knochenflächen und Knorpel entfernt und durch künstliche Elemente (Implantate) aus Metall und einem sehr haltbaren Kunststoff ersetzt.

Wenn nur eine Seite des Kniegelenks von starken Beschädigungen betroffen ist (einseitige Osteoarthritis), erwägt Ihr Arzt gegebenenfalls ein Verfahren, bei dem die gesunde Seite Ihres Knies erhalten wird. Dies wird einseitiger Kniegelenkersatz genannt. Bei einem teilweisen Kniegelenkersatz wird nur eine Seite (der kranke Bereich) des Gelenks korrigiert. Die gesunde Seite wird nicht behandelt.

Eine erfolgreiche einseitige Knieoperation kann Schmerzen lindern und Ihre natürliche Anatomie besser erhalten. Sie kann einen aufwändigeren vollständigen Kniegelenkersatz hinauszögern und manchmal gar verhindern. Bei einem vollständigen Kniegelenkersatz werden alle drei Seiten des Knies ersetzt.

Vollständiger Kniegelenkersatz

Ein vollständiger Kniegelenkersatz wird in der Regel erwogen, wenn die Oberflächen beider Seiten des Knochens sowie die Unterseite der Patella stark beschädigt sind. Bei einem vollständigen Kniegelenkersatz wird die Oberfläche des Oberschenkelknochens (Femur) durch eine geformte Metallkomponente ersetzt, die der Form Ihres natürlichen Knochens entspricht. Die Oberfläche des Schienbeins (Tibia) wird in der Regel durch eine flache Metallkomponente und eine glatte Kunststoffkomponente ersetzt, die als Knorpel dient. Die Unterseite der Kniescheibe kann ebenso durch ein Kunststoffimplantat oder eine Kombination aus Metall- und Kunststoffimplantat ersetzt werden.

Eine Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (NIH) kam zu dem Ergebnis, dass ein vollständiger Kniegelenkersatz äußerst erfolgreich ist und „bei ungefähr 90% der Patienten zu einer schnellen und wesentlichen Verbesserung der Schmerzen, des Funktionsstatus und der allgemeinen gesundheitsbezogenen Lebensqualität führt“.1 Weltweit werden jährlich hunderttausende Kniegelenkersatzoperationen durchgeführt.

Literaturverzeichnis:

  1. Consensus Statement on total knee replacement. NIH Consens State Sci Statements. 08. - 10. Dez. 2003; 20(1): 1-34

 

Last Updated: 10 December,2012© 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0

This type of knee surgery involves a restructuring of the bones to shift stresses from diseased tissue to more healthy tissue.