Your web browser is out of date. For the best experience on Zimmer websites please upgrade to the latest version of Internet Explorer, Chrome, or Firefox.

Zimmer, Inc.

Implantate für die geschlechtsspezifische Versorgung in der Knieendoprothetik

knee-replacement-women-banner

Bei der Auswahl eines Implantats für das Knie orientierte man sich bisher hauptsächlich an der Größe des Gelenks - insbesondere wenn es um die Unterschiede zwischen Männer- und Frauenknie ging. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch, dass auch die Form der Prothese Einfluss darauf hat, wie gut sie auf das individuelle Gelenk passt.

Die Gelenkfläche des männlichen Knies besitzt tendenziell eine rechteckige Form. Die Gelenkfläche des weiblichen Oberschenkelknochens dagegen ist schmaler und eher trapezförmig gebaut, seine Vorderseite weniger ausgeprägt. Auf Grund des oft breiteren weiblichen Beckens neigen Frauen zudem eher zur X-Bein-Stellung. Dadurch unterscheidet sich auch die Führungslinie der Kniescheibe.

Schaut man sich die Form herkömmlicher Prothesen an, so erkennt man, dass sie sich an durchschnittlichen anatomischen Werten, orientieren, die eher der männlichen Anatomie entsprechen. Dabei ist mit rund zwei Dritteln* der überwiegende Anteil der Patienten, die ein künstliches Knie erhalten, weiblich. Bei der Auswahl eines passenden Implantats kann der Arzt bei herkömmlichen Prothesen zwischen verschiedenen Größen wählen, die Form hingegen bleibt gleich. Entsprechend versucht ein Arzt der meist zarteren Anatomie des Frauenknies mit einer kleineren Implantatgröße gerecht zu werden. Häufig bleibt während der Operation nur ein Kompromiss zwischen Form und Größe. Ein herkömmliches Implantat kann in solchen Fällen zum Beispiel überstehen und ein Fremdkörpergefühl verursachen. Diese Tatsachen wurden bei Entwicklung der Gender Solutions Implantate berücksichtigt.

Ein Stück mehr Individualität

Das Gender Solutions Knie beruht auf etablierten Kniesystemen, deren Haltbarkeit und Qualität sich bereits seit Jahren im klinischen Einsatz bewährt hat. Die mehr an der weiblichen Anatomie orientierten Gender-Komponenten zeichnen sich durch drei Merkmale aus: Sie sind schmaler und im vorderen Bereich dünner als die eher männlichen Komponenten und haben eine andere Führungslinie für die Kniescheibe.

Damit stellt das Gender Solutions Knie insgesamt eine logische Weiterentwicklung vorhandener Kniesysteme dar. Der Operateur erhält dadurch eine sinnvolle Ergänzung an die Hand: Er kann das passende Knie nicht wie bislang nur anhand der Größe, sondern zusätzlich auch anhand der Form auswählen. Mehr zum Gender Solutions Knie und Wissenswertes rund um die geschlechtsspezifische Medizin können Sie hier nachlesen   

(www.Frauenknie.de)

* Quelle: Robert-Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt (Hrsg.). Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gesundheit in Deutschland. Berlin: Juli 2006,

 

Last Updated: 24 May,2013© 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0