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Zimmer, Inc.

Hüftkopfnekrose

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Bei diesem Krankheitsbild, das sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter auftreten kann, kommt es zu einem teilweisen Absterben des Hüftkopfes durch eine Mangelversorgung mit Blut.

Die genauen Ursachen der Hüftkopfnekrose sind bei Erwachsenen bislang noch ungeklärt, man beobachtet sie allerdings häufiger bei Patienten mit Diabetes mellitus oder solchen, die über längere Zeit blutgerinnungshemmende Medikamente oder Kortisonpräparate einnehmen.

Bei der so genannten posttraumatischen Hüftkopfnekrose ist das Absterben des Gewebes auf eine Verletzung zurückzuführen. Beispielsweise kann bei einem Schenkelhalsbruch ein Blutgefäß geschädigt worden sein, das den Knochen mit Nährstoffen versorgt oder der Hüftkopf selbst wird beim Ausrenken der Hüfte quasi abgeschoren.

Krankheitsverlauf

Die Anzeichen für eine Hüftkopfnekrose, sind meist unspezifisch: Schmerzen in der Hüfte in der Leiste, bisweilen im Bein, begleitet von Bewegungseinschränkungen. Auf Röntgenbildern ist im Anfangsstadium meist wenig zu sehen, weshalb die Erkrankung oft lange Zeit unentdeckt bleibt. Später zeigen sich Umbauprozesse im gesunden Knochengewebe, während der abgestorbene Teil abgebaut wird und schließlich einbricht. Das Gelenk ist nicht mehr tragfähig und nur noch minimal belastbar.

Eine ursächliche Therapie für die Hüftkopfnekrose gibt es nicht. In frühen Stadien können unter anderem physikalische Therapie, Gehhilfen oder spezielle orthopädische Stützhilfen den Krankheitsverlauf eventuell verlangsamen und die Beschwerden lindern. Der Erfolg gelenkerhaltender operativer Verfahren hängt davon ab, in welchem Krankheitsstadium sie durchgeführt werden - auch hier gilt: Je früher desto besser. In späteren Stadien hilft meist nur der künstliche Gelenkersatz.

 

Last Updated: 10 December,2012                                            © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0