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Wie es zur Schädigung kommen kann

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Wie es zur Schädigung des Hüftgelenks kommen kann

Das ausführliche Gespräch mit einem Arzt und eine gezielte Diagnose sind bei Beschwerden unerlässlich. Nur so kann der Arzt gemeinsam mit den Patienten eine Therapie zur bestmöglichen Wiederherstellung der gewohnten Beweglichkeit einleiten.

Betrachten Sie folgende Informationen bitte lediglich als Orientierungshilfe und nicht als Ersatz für das Gespräch mit dem Arzt.

Hier erfahren Sie mehr über die häufigsten Krankeitsbilder:

Arthrose

Die Arthrose, krankhafter Verschleiß des Gelenkknorpels, kann jedes Gelenk des menschlichen Körpers betreffen.

Bei der so genannten primären Arthrose ist die Ursache für die Zerstörung nicht genau bekannt. Sie tritt vorwiegend im späteren Lebensalter auf und ist vermutlich auf familiäre Ursachen, Fehlernährung oder eine generelle Überbelastung des Gelenks zurückzuführen.

Eine sekundäre Arthrose kann hingegen in jedem Alter auftreten. Sie ist die Folge anderer, vorliegender Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Rheuma oder Infektionen.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland 10–20 Prozent der über 60-jährigen von Arthrose betroffen, etwa die Hälfte von ihnen leidet unter Schmerzen.*

Krankheitsverlauf

Gelenkknorpel nutzt sich in der Regel langsam und allmählich im Verlauf vieler Jahre ab. Daher treten Beschwerden spät auf, wenn der Schaden bereits fortgeschritten ist. Die Knorpelschicht wird an den Stellen der größten Belastung immer dünner: Die Gelenkflächen gleiten nicht mehr reibungslos ineinander und teilweise ist der Knorpel so stark abgenutzt, dass Knochen freiliegt.

Zu diesem Zeitpunkt leiden die Betroffenen nicht nur bei Belastung, sondern auch bereits in Ruhe unter Schmerzen. Um ihre Funktion aufrechtzuerhalten, vergrößern sich die Gelenkflächen und das Gelenk beginnt sich zu verformen. Die ungeschützten Knochenoberflächen reiben gegeneinander und verursachen Entzündungen im Gelenk, die den Abbau des Knorpels weiter beschleunigen.

Zuletzt ist das entzündete Gelenk schmerzhaft geschwollen, die Muskeln verspannt und die Beweglichkeit stark eingeschränkt.

Da sich Knorpel nicht regenerieren kann, ist Arthrose mit den heutigen Therapien nicht heilbar.

1.Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes [Gesundheitsbericht 2006]

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Schonen oder bewegen?

Bereits beim Auftreten erster Schmerzen versuchen Betroffene oft, ihr Gelenk durch möglichst wenig Belastung zu schonen. Sie glauben, den Schaden dadurch begrenzen und die Arthrose stoppen zu können.

Ein Trugschluss, denn zu wenig Bewegung führt zu einer Mangelernährung des Knorpels. Die Nährflüssigkeit wird nicht mehr ausreichend im Gelenkspalt verteilt, Knorpelzellen gehen zugrunde und das Gewebe wird spröde.

Darüber hinaus führt Schonhaltung meist zu einer neuen Fehlbelastung des Gelenks und schadet mehr als es nützt.

Auch wenn es schmerzt – ein gesundes Maß an Bewegung ist sinnvoll für das Gelenk und kräftigt die Muskeln.

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Last Updated: 10 December,2012                                            © 2012 Zimmer, Inc. (owner of site) version 6.0