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Zimmer, Inc.

Unternehmensgeschichte

Innovationsgeschichte

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Justin O. Zimmer kam an jenem Abend im Jahre 1926 wütend nach Hause. Er war seit fünf Jahren nationaler Vertriebsmanager bei einem Schienenfabrikanten in Warsaw, Indiana, für den er bereits seit 20 Jahren im Vertrieb tätig war. Er kannte sich auf dem Markt aus und wusste, wann sich eine gute Gelegenheit bot – im Gegensatz zu seinem Arbeitgeber.

Auf seinen Vorschlag, das Produktportfolio um Aluminiumschienen zu erweitern, und seine wiederholte Bitte, einen Anteil an der Firma erwerben zu dürfen, erhielt er von der Witwe des Firmengründers eine Antwort, die er nie vergessen würde. „Ich habe genug“, erklärte Zimmer seiner Frau und seiner Tochter an jenem Abend. „Sie sagte zu mir: Wissen Sie Justin, das, wovon Sie reden, sind doch nur Peanuts!“ Dieser Affront machte Zimmer deutlich, dass der einzige Weg darin bestand, einen eigenen Betrieb zur Herstellung von Schienen zu gründen.

Wahrlich Peanuts!

Sein neues Unternehmen ließ den ehemaligen Arbeitgeber bald hinter sich und wurde bereits im ersten Geschäftsjahr zum Marktführer. Heute ist Zimmer weltweit führender Anbieter im Bereich Orthopädie, mit fast 8.500 Mitarbeitern in 100 Ländern und mehr als 100.000 Produkten.

In jenen Tagen wirtschaftlicher Flaute im Jahre 1926 „glaubte niemand außer meinem Vater an den Erfolg des Unternehmens“, erinnert sich Zimmers Tochter. „Sowohl meine Mutter als auch meine Großeltern waren dagegen.“ Sogar Zimmer selbst war sich des Risikos bewusst und ging auf Nummer sicher. Anstatt die Ersparnisse seines ganzen Lebens aufs Spiel zu setzen, gewann er zwei Investoren, William Felkner und William Rogers. Sie waren bereit, das Unternehmen zu finanzieren und Zimmer im Gegenzug für seine Erfahrung und sein Know-how mit einem Drittel zu beteiligen.

Einstellung des Personals

Zimmer erinnert sich in seiner Autobiographie an die Einstellung des Personals für das neue Unternehmen: „Bevor ich mich zur Gründung des Unternehmens Zimmer Manufacturing Company entschloss, sicherte ich mir die Dienste von J.J. Ettinger als Werksleiter und von Dona Belle Harmon Cox als Sekretärin und Buchhalterin.“

Ettingers Antwort ließ darauf schließen, dass Zimmer dieses Thema nicht ansprach. Viele Jahre später erinnert sich Ettinger in einem Zeitungsinterview daran, was er in diesem schicksalhaften Gespräch zu Zimmer gesagt hatte: „Ich hatte ursprünglich versucht, Ihnen diese Idee auszureden. Aber diesmal können Sie auf mich zählen.“

Cox war zu jener Zeit Zimmers Sekretärin. „Er fragte mich, ob ich Interesse hätte, die Leitung des Büros zu übernehmen, und ich nahm die Chance mit Freuden wahr“, erinnerte sie sich 1987 in einem Interview. „Ich beauftragte also einen Buchhalter aus der Stadt mit der Einrichtung der Buchführung. In den ersten drei Monaten war ich die einzige Bürokraft.“

Anfang 1927

Zimmers Tochter erinnert sich, dass Anfang 1927 der Keller des Zimmerschen Hauses in der Winona Avenue und Indiana Street, wo sie immer mit ihrem Roller gefahren war, plötzlich vollgestopft war mit Maschinen. Sie sah oft ihrem Vater, Ettinger und Dr. C.F. Lytle (ein Mediziner und Vertriebskollege von Zimmer in der alten Firma) zu, als diese an der Entwicklung einer neuen Produktlinie von Aluminiumschienen und anderen orthopädischen Geräten arbeiteten. Im Mai hatten sie mehrere Produktmuster für den Kongress der American Medical Association von 1927 fertiggestellt, und kurz darauf stand dem neunköpfigen Vertriebsteam ein Katalog mit 50 Aluminiumschienen zur Verfügung.

Die Funktion des Kellers als Betriebszentrale war jedoch nur vorübergehend. Zimmer hatte Räume in einem Gebäude in der North Detroit Street angemietet, in dem bald die Herstellung von Schienen florierte. Die ursprüngliche Ausstattung der Fabrik umfasste, wie Ettinger sich später erinnerte, lediglich eine Stanzpresse, Werkzeuge zur Blechformung, einen Schweißbrenner und verschiedene Kleinwerkzeuge wie z. B. Hämmer und Blechscheren. Die in den ersten Jahren erzielten Gewinne wurden in neue Maschinen und den Ausbau des Unternehmens investiert.

Zimmers Entscheidung war richtig

Die Popularität der neuen Produktlinie bewies schnell, dass Zimmer die Lage richtig eingeschätzt hatte. Das neu gegründete Unternehmen verzeichnete in den ersten sieben Monaten einen Umsatz von $160.000 – eine beeindruckende Summe, die sogar die Zahlen seines ehemaligen Arbeitgebers aus dem Vorjahr übertraf.

Das Hauptproblem zu Beginn bestand nicht darin, die Produkte abzusetzen, sondern im Gegenteil darin, mit der großen Kundennachfrage mitzuhalten. Als Zimmer den Betrieb aufnahm, sagten lokale „Experten“ den Niedergang eines der beiden Konkurrenten voraus mit der Begründung, die Nachfrage sei nicht groß genug für zwei Unternehmen. „Wie sehr sie sich doch getäuscht hatten!“, so Ettinger.

Die wachsende Orthopädie-Branche brachte die neue Firma heil durch die wirtschaftliche Depression der frühen 1930er Jahre. Es gab keine Entlassungen und nur zwei Wochen lang Kurzarbeit. Am berühmten Bankfeiertag 1933, so erinnerte sich Ettinger später, machte die Fabrik sogar Überstunden, um eine große Charge für mehrere Hospitäler in New York City fertigzustellen.

Meilensteine: 19. Jahrhundert

Meilensteine: 1920 - 1930

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  • 1926 – Edelstahl, erstmals 14 Jahre zuvor entwickelt, wird als korrosionsbeständiges Material für orthopädische Implantate eingeführt.
  • 1927 – Zimmer und sein Vertriebskollege J.J. Ettinger beschließen, ihre Anstellung aufzugeben und die Zimmer Manufacturing Company zu gründen. Sie mieten ein Gebäude in Warsaw, Indiana an.
  • 1927 – Auf dem Kongress der American Medical Association im Mai in Washington, D.C., wird erstmals die 50 Modelle umfassende Produktreihe der Aluminiumschienen präsentiert. Die Produkte weisen ein von Dr. C.F. Lytle perfektioniertes Design und von Raymond Zimmer, einem Cousin Zimmers, angewandte innovative Aluminium-Schweißtechniken auf. Die Schiene von Zimmer übernimmt sofort die Marktführerschaft in dieser Branche.
  • 1928 – Sir Alexander Fleming präsentiert das leistungsstarke Antibiotikum Penicillin.
  • 1928 – Zimmer entwickelt ein Frakturbett, das mit einem ausgeklügelten System aus Segeltuchbändern den Patienten stützt, während die Matratze zum Wechseln der Bettwäsche oder der Bettpfanne abgesenkt wird.
  • 1928 – Zimmer erzielt einen Umsatz von $160.000 im ersten Geschäftsjahr.
  • 1929 – Zimmer wird mit dem Auftrag eines schottischen Chirurgen über Schienen im Wert von $1.200 erstmals auf dem 

Meilensteine: 1930 - 1940

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  • 1930 – Trotz der nationalen Wirtschaftskrise erzielt Zimmer einen Umsatz von über $200.000. Während der Großen Depression hält Zimmer seine Umsätze stabil und muss keine Mitarbeiter entlassen.
  • 1930 – Der deutsche Chirurg Dr. Lorenz Böhler macht Vorrichtungen zur internen Fixierung wie den Steinmann-Nagel und den Kirschner-Nagel bekannt.
  • 1931 – Zimmer nimmt den Steinmann-Nagel, nach wie vor das Referenzprodukt für Zug und externe Fixierung, sowie Kirschner-Nägel, Böhler-Braun-Lagerungsschienen und andere orthopädische Hilfsmittel von Böhler ins Produktsortiment auf.
  • 1931 – Der Bostoner Chirurg Marius Smith-Peterson entwickelt eine Metallpfanne für den Einsatz in der partiellen Hüftprothetik.
  • 1932 – Die Sulfa-Medikamente, eine weitere wichtige Waffe im Kampf gegen Infektionen, werden eingeführt.
  • 1933 – In Chicago wird die „American Academy of Orthopaedic Surgeons“ gegründet.
  • 1933 – Zimmer gründet eine Abteilung für Verbände.
  • 1936 – Dr. C.S. Venable und Dr. W.G. Stuck führen eine Kobaltlegierung in den Bereich der orthopädischen Chirurgie ein, die über viele Jahre eine der am häufigsten verwendeten Legierungen werden sollte.
  • 1938 – Britische Ärzte führen die erste Total-Hüftendoprothetik durch.
  • Ende der 1930er Jahre – Zimmer führt die erste motorisierte Knochensäge mit sterilisierbarem Kabel von Dr. Vernon Luck ein.
  • Ende der 1930er Jahre – Zimmer entwickelt in Antwort auf eine Polioepidemie maßgeschneiderte Verbände.
  • 1939-45 – Der 2. Weltkrieg beflügelt die Entwicklung zahlreicher neuer Materialien und chirurgischer Techniken, die später Einzug in die Orthopädie halten.

Meilensteine: 1940 - 1950

  • 1940 – Aufbauend auf der Arbeit von Smith-Petersen im Bereich der Hüftendoprothetik werden von verschiedenen Ärzten Femurimplantate für das Knie entwickelt.
  • 1942 – Zimmer erzielt einen Umsatz von über $1 Million.
  • 1943 – Dr. P.H. Harmon experimentiert mit Acrylpfannen im Bereich der Arthroplastik.
  • 1946 – Die Judet-Brüder führen eine Hüftprothese aus Acryl ein, die sich schnell als zu schwach erweist. Die Entwicklung geht daraufhin in Richtung Metalllegierungen.

Meilensteine: 1950 - 1960

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  • 1950 – Zimmer bringt die erste Hüft-Prothese, die in Zusammenarbeit mit Dr. Palmer Eicher entwickelt wurde, auf den Markt.
  • 1950er Jahre – Dr. Paul Harrington beginnt mit der Erforschung von Behandlungsmethoden für Skoliose.
  • 1950er Jahre – Die erste Titan-Legierung für Implantate wird entwickelt. Es wird nach körperverträglichen Materialien geforscht.
  • 1951 – Zimmer erzielt einen Umsatz von über $2 Millionen. Der Firmengründer J.O. Zimmer stirbt während eines Urlaubs in Florida.
  • 1951 – Mehrere Ärzte beginnen damit, regelmäßig Hüften aus Edelstahl zu implantieren.
  • 1952 – Zimmer stellt auf dem Jahrestreffen der AMA ein sehr erfolgreiches nicht-orthopädisches Produkt vor: das motorbetriebene Brown Elektro Dermatom™ für Hauttransplantationen.
  • 1958 – Zimmer stellt das Harrington® System für die Behandlung von Skoliose-Patienten vor.
  • 1959 – Der britische orthopädische Chirurg Sir John Charnley beginnt mit seiner umfassenden Forschungs- und Innovationsarbeit im Bereich der Totalendoprothetik für Hüftgelenke. Er verwendet als erster Pfannen aus PTF-Polymer und führt später ein Verfahren zur Verfugung mit Knochenzement ein.
  • 1959 – Die Grundlagen für das spätere Snyder Hemovac™ Wunddrainage-Gerät, den Vorläufer der führenden Geräteserie für geschlossene Wunddrainage von Zimmer, werden gelegt. Das von dem Chirurgen Robert T. McElvenney und von Hal Snyder entwickelte System wurde von Snyder Labs hergestellt und erstmals 1960 von Zimmer vertrieben.

Meilensteine: 1960 - 1970

  • 1960 – Zimmer erzielt einen Umsatz von $4 Millionen.
  • Frühe 1960er Jahre – Materialien aus Knochenzement werden für den Einsatz bei der langfristigen Fixierung verfeinert.
  • 1967 – Zimmer wird mit der Gründung einer offiziellen Exportabteilung zu einem internationalen Unternehmen.
  • 1968 – Für eine groß angelegte Werkserweiterung wird Land in Warsaw, Indiana, gekauft.
  • 1968 – Das erste Non-Hinged Total Knie-System wird entwickelt.
  • 1969 – Zimmer übernimmt die Little Manufacturing Company, einen Anbieter von Weichwaren in North Carolina. Diese Übernahme legt den Grundstein für die Erweiterung der Patient Care Division um die Produktion von Weichwaren.

Meilensteine: 1970 - 1980

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  • 1970 – Zimmer erzielt einen Umsatz von $27,2 Millionen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 522 Mitarbeiter.
  • 1970er Jahre – Beginn von Experimenten für den Einsatz poröser Materialien zur Stimulierung des Knochenwachstums um Implantate herum.
  • 1971 – Zimmer vermarktet das erste Implantat aus Metall und Kunststoff, die Charnley Hüft-Prothese.
  • 1972 – Zimmer wird eine Tochtergesellschaft von Bristol-Myers in New York.
  • 1972 – Zimmer wird der erste Hersteller, der erfolgreich Polyethylenprothesen pressen kann. Auf dem Jahrestreffen der AAOS in Washington, D.C. werden Hüftpfannen aus diesem Material präsentiert.
  • 1973 – Zimmer bringt die erste Knie-Prothese aus Metall und Polyethylen auf den Markt.
  • 1977 – Die Übernahme von Nemoto Shokai, einem Marketing-Konzern in Japan, ermöglicht die Gründung der heutigen Zimmer-Japan.
  • 1977 – Zimmer war der exklusive Vertreiber der überaus erfolgreichen Wunddrainage-Geräte von Snyder Lab, bevor das Unternehmen aus Ohio übernommen wurde. Snyder Labs wurde später in die Zimmer Patient Care Division eingegliedert.
  • 1979 – Die Installation eines CAD/CAM-Systems ermöglicht schnelle Produkt- und Designentwicklungen und stattet Zimmer mit einem vollständig integrierten Computersystem aus, das die Effizienz maximiert und neue Maßstäbe in Sachen Fertigungsqualität setzt.

Meilensteine: 1980 - 1990

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  • 1980er Jahre – Materialien und chirurgische Techniken werden weiter verbessert. Neue Bereiche wie arthroskopische Chirurgie und Elektrostimulation des Knochenwachstums werden verfeinert.
  • 1983 – Zimmer sponsert die weltweit erste Konferenzschaltung zum Thema Arthroskopie. Ein arthroskopischer Eingriff wird per Satellit live von Chicago aus in 27 Städte übertragen. Mehr als 1.000 Chirurgen nehmen an dieser einzigartigen Fortbildungsmaßnahme teil.
  • 1983 – Die Muttergesellschaft von Zimmer, Bristol-Myers, richtet mit der „Orthopaedic Research and Education Foundation“ ein Programm zur Forschungsförderung ein und stellt in den ersten vier Jahren mehr als $1 Million bereit.
  • 1984 – Massachusetts: Der Arzt Dr. William H. Harris und Ingenieure des MIT implantieren eine spezielle Hüft-Prothese, die Istdruck-Werte in einer funktionierenden Hüfte messen kann.
  • 1984 – „The Total System“, ein erfolgreiches modulares Hüftersatzsystem, wird eingeführt. Im gleichen Jahr bringt Zimmer auch das Miller/Galante Kniesystem, ein modulares Ersatzsystem für von Arthrose befallene Knie, auf den Markt. Diese neuen Implantatsysteme werden durch umfassende medizinische Fortbildungs- und Workshop-Programme unterstützt.
  • 1987 – Zimmer feiert sein 60-jähriges Bestehen.
  • 1987 – Zimmer erzielt einen Umsatz von über $500 Millionen; der Zimmer-Katalog mit mehr als 7.000 Produkten wiegt über 5 kg.

Meilensteine: 1990 - 2000

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  • 1992 – Fertigstellung des neuen Hauptsitzes in Warsaw, Indiana.
  • 1993 – Zimmer eröffnet eine Fertigungsstätte in Ponce, Puerto Rico.
  • 1994 – Zimmer bringt Collagraft® Bone Graft Matrix auf den Markt.
  • 1995 – Zimmer stellt das NexGen® Kniesystem, ein umfassendes und vollständig integriertes Kniesystem vor. Das System bietet umfassende Komponenten-Konfigurationen und verschiedene Oberflächenbeschichtungen. Sie ermöglichen eine Femur- und Tibiaaugmentation und beinhalten innovative Präzisionsinstrumente.
  • 1995 – Zimmer bringt MICRO-MILL® auf den Markt, eine einfache, präzise und reproduzierbare Technik mit Milling und 5-in-1 Sägeblatt-Optionen.
  • 1997 – Ray Elliott wird Präsident der Zimmer, Inc.
  • 1998 – Zimmer gibt eine Vereinbarung mit der Integrated Surgical Systems bekannt. Hüftprodukte von Zimmer sollen künftig mit dem ROBODOC™ Surgical Assistant System*, einem Fräsroboter für Gelenkersatz-Chirurgie, verwendet werden.
  • 1998 – Zimmer gibt die Markteinführung eines innovativen und hochvernetzten Polyethylens bekannt, das die Abriebfestigkeit von Implantat-Komponenten erhöhen soll.
  • 1998 – Zimmer wird mit dem „Award for Excellence for Exemplary Joint Replacement Products and Services“ ausgezeichnet. Dieser Preis würdigt die starke Position der Zimmer-Marken auf dem Markt für orthopädische Produkte.
  • 1999 – Zimmer sponsert die weltweit erste Live-Übertragung einer Knieendoprothetik per Internet.
  • 1999 – Zimmer wird im Rahmen einer unabhängigen Umfrage unter Orthopäden mit dem Preis für „Excellent Service to the Orthopaedic Surgeon“ ausgezeichnet. In 11 von 17 Servicekategorien wird Zimmer auf den ersten Platz gewählt.
  • 1999 – Zimmer trifft eine Vereinbarung mit Integrated Surgical Systems. Zimmer Knie-Produkte sollen künftig mit dem ROBODOC™ System verwendet werden.
  • *Handelsmarke von Integrated Surgical Systems, Inc.

Meilensteine: 2000 bis heute

  • 2000 – Zimmer bildet eine strategische Allianz mit Implex Corporation zur Kommerzialisierung von Hedrocel® Biomaterial, einer Trabecular Metal™ Struktur, das ein Einwachsen von Knochen in Implantate ermöglichen soll. Die physikalischen Eigenschaften des Materials könnten den Einsatz in vielfältigen Implantat-Anwendungen erlauben.
  • 2000 – Bristol-Meyers Squipp gibt Pläne zur Abspaltung von Zimmer bekannt.
  • 2001 – Zimmer ist nach der Abspaltung von Bristol-Myers Squibb ein selbstständiges Unternehmen und geht am 7. August mit der Wertpapier-Kennung ZMH an die New Yorker Börse.
  • 2001 – Durchführung der ersten Hüft-Endoprothetik nach dem Verfahren Zimmer® Minimally Invasive Solutions™ (MIS) 2-Incision™; statt einer herkömmlichen 10-Zoll-Inzision werden zwei 1,5-Zoll-Inzisionen vorgenommen.
  • 2003 – Akquisition der Centerpulse AG, ein Schweizer Prothesenhersteller und in Europa führendes Unternehmen im rekonstruktiven Bereich. Mit dieser Übernahme erweitert Zimmer auch sein Produktangebot für den schnell wachsenden Markt der Wirbelsäulenimplantate und den Markt für Zahnrekonstruktionen.
  • 2003 – Zimmer gibt Pläne zur Übernahme der Implex Corporation bekannt, eines in privater Hand befindlichen Unternehmens mit Sitz in New Jersey, dessen innovatives Hedrocel Biomaterial von Zimmer unter dem Namen Trabecular Metal Technologie vermarktet wird.
  • 2003 – Zimmer eröffnet das Zimmer Institut, eine hochmoderne Schulungseinrichtung, in der Ärzte im Umgang mit minimal-invasiven Lösungen, Verfahren und Technologien von Zimmer geschult werden sollen. Weitere Institute in anderen Ländern folgen.
  • 2004 – Zimmer schließt die Übernahme der Implex Corporation ab und gründet den Geschäftsbereich „Zimmer Trabecular Metal Technology“.
  • 2004 – Zimmer führt das Quad-Sparing™ Verfahren für minimal-invasive Knieendoprothetik ein, mit dem Chirurgen Kniegelenkersatz-Eingriffe ohne Durchtrennen von Muskeln oder Sehnen durchführen können.
  • 2005 – Zimmer führt eine Technologie zur elektromagnetischen Computer-Navigation für MIS-Knieeingriffe ein. Diese Technologie vereinfacht die Handhabung, indem Probleme mit der Sichtlinie, wie sie bei vorhandenen optischen Navigationstechnologien auftreten, eliminiert werden.
  • 2005 – Zimmer sichert sich weltweit die exklusiven Rechte für den Vertrieb gentechnisch veränderten xenogeneischen Gewebes für Regenerationstherapien von Revivicor, Inc. Zimmer plant zunächst die Weiterentwicklung der Technologien für orthopädische Anwendungen, darunter das Reparieren oder Austauschen von beschädigtem Sehnen-, Bänder-, Meniskus-, Knorpel-, Knochen- und spinalem Nucleus-Gewebe.
  • 2005 – Zimmer führt das iNav™* Portable Electromagnetic Navigation System ein. Das in Zusammenarbeit mit Medtronic, Inc. vermarktete System ist ein hochwertiges und kostengünstiges mobiles elektromagnetisches Computer-Navigationssystem für Knieendoprothetik. *Handelsmarke von Medtronic, Inc.
  • 2006 – Zimmer bringt das Gender Solutions® Knieimplantat auf den Markt, das erste Produkt seiner Art, das speziell für die einzigartigen Bedürfnisse weiblicher Patienten entwickelt wurde.
  • 2006 – Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bewilligt den IND-Status (Investigational New Drug) für Neocartilage, ein aus Gewebe gezüchtetes Transplantat, das in Zusammenarbeit mit ISTO Technologies, Inc. entwickelt wurde. Der IND-Status erlaubt den Unternehmen die klinische Erprobung der neuen Behandlung zur Knorpelregeneration am Menschen.
  • 2006 – Zimmer erwirbt die geistigen Eigentumsrechte für das Zimmer® BRIGIT™ Knochenresektions-Instrument. Bei dem BRIGIT-System handelt es sich um einen sprachgesteuerten elektromechanischen Telemanipulator-Arm, der von Chirurgen zur räumlichen Positionierung und Ausrichtung von Führungen oder Werkzeugen genutzt wird.
  • 2007 – Zimmer übernimmt Endius, Inc. mit Sitz in Plainville, Massachusetts, Pionier in der Entwicklung bahnbrechender Produkte für minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie, Implantate und Techniken zur Behandlung von Wirbelsäulenleiden.
  • 2007 – David C. Dvorak wird Präsident und CEO der Zimmer Holdings, Inc. Dvorak ist seit 2001 für Zimmer tätig und war bislang Präsident des Bereichs Global Businesses.
  • 2007 – Zimmer übernimmt ORTHOSoft, Inc. mit Sitz in Montreal, einen führenden Anbieter von medizinischer Software, Instrumenten und Computersystemen, die Orthopäden dabei unterstützen, die Präzision beim Einsatz von Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenimplantaten zu erhöhen.
  • 2007 – Zimmer erhält den „Premarket Approval“ (PMA) zur Vermarktung von Zimmer NexGen® LPS – Flex Mobile Knee und ist damit eines von nur zwei Unternehmen, die in den USA eine Option für mobilen Knieoberflächenersatz anbieten können.
  • 2008 – Zimmer übernimmt Abbott Spine. Das 1996 gegründete Unternehmen mit US-Firmensitz in Austin, Texas, und einer internationalen Niederlassung in Bordeaux, Frankreich, hat eine Reihe innovativer Technologien und Techniken zur Behandlung von Wirbelsäulenleiden entwickelt.